4. KREUZGANGKONZERT 2017

Kreuzgangkonzerte
SatoriEnsemble München
SatoriEnsemble München
 
Konzertpaten:

Freunde der Alpirsbacher Kreuzgangkonzerte


SatoriEnsemble München

Samstag, 29. Juli 2017, 20.30 Uhr

Deutschland - Italien

Besetzung: 3 Violinen, Viola, Cello, Kontrabass, Oboe, Cembalo

 
   
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) Cembalokonzert in G-Dur, Wq 34/ H 444
Allegro di molto - Largo - Presto
Antonio Vivaldi (1678-1741) Concerto per archi
RV 128, RV 151
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Violinkonzert Nr. 2 in E-Dur, BWV 1042
Allegro – Adagio – Allegro Assai
Tomaso Giovanni Albinoni (1671-1751) Oboenkonzert d-moll, op. 9 Nr. 2
Allegro e non presto– Adagio – Allegro
Alessandro Scarlatti (1660-1725) Concerto Grosso Nr. 1 in f-moll
Grave – Allegro – Largo – Allemanda: Allegro
Georg Friedrich Händel (1685-1759) Sinfonia B-Dur, HWV 347
Pomposo - Air lentement – Air: A tempo ordinario
   
Änderungen vorbehalten

SatoriEnsemble München

Gottfried Sirotek, Oboe
Dorothee Keller, Violine und Solovioline
Markus Kern ,Violine
Daniela Willert , Violine
Michaela Schmid, Cello
Reinhard Schmid, Kontrabass
Carmen Jauch, Cembalo

Das SartoriEnsemble München wurde im Jahr 2004 von seiner Konzertmeisterin und Primgeigerin Dorothee Keller (erste Geigerin im Bayerischen Staatsorchester) gegründet. Das vorwiegend aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters bestehende Ensemble tritt als Kammermusikensemble und als Kammerorchester auf. So gastierte es bereits in renommierten Konzertreihen wie z.B. „Musiksommer zwischen Inn und Salzach“, „Kloster Benediktbeuern“, „Herbstliche Musiktage Bad Urach“ und der Kammermusikreihe des Bayerischen Staatsorchesters. Das Repertoire des SartoriEnsembles umfasst Werke des Barock bis zur Gegenwart.


Dorothee Keller - 1. Violine

Dorothee Keller begann früh ihre musikalische Ausbildung als Doppelbegabung auf der Violine und dem Klavier. Nach mehreren Wettbewerbserfolgen auf beiden Instrumenten entschied sie sich für die geigerische Laufbahn.

Sie absolvierte ihr Hochschulstudium bei Igor Ozim an der Musikhochschule Köln und bei Hermann Krebbers in Amsterdam. Es folgten weitere Studien beim Amadeusquartett, bei Günter Kehr und Andreas Rainer. 1988 wurde sie Mitglied der Ersten Violinen im Bayerischen Staatsorchester. Sie tritt als Solistin im In-und Ausland auf - so wurde sie z.B. von der Thüringer Bachwoche zu einem Duo-Abend eingeladen. 2004 gründete sie das SatoriEnsemble München, bestehend aus Musikern der Bayerischen Staatsorchesters, das seitdem in zahlreichen renommierten Konzertreihen auftritt.



Gottfried Sirotek

Gottfried Sirotek, geb. 1953 in Waalhaupten/Allgäu, besuchte von 1964 bis 1973 das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen, wo er seinen ersten Oboenunterricht
bei Heinz Brune erhielt.

1971 war Gottfried Sirotek 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.
1972 gewann er den „Europäischen Preis der Nationalen Musikwettbewerbe“.
Nach dem Abitur studierte er Oboe an der Musikhochschule München bei Prof. Manfred Clement. Noch während des Studiums wurde Gottfried Sirotek 1978 als Oboist und Englischhornist an die Bayerische Staatsoper München engagiert. Mit dem Bayerischen Staatsorchester führten ihn Konzertreisen durch Europa, nach Japan und Indien.

Als langjähriges Mitglied des Münchner Bachorchesters und als Gast der renommierten Klangkörper der Bayerischen Landeshauptstadt ist er seit über 35 Jahren tätig. Darüber hinaus tritt er als Solist und Mitwirkender unterschiedlicher Kammermusik-Ensembles im süddeutschen Raum, z.B. Satori-Ensemble, sowie bei Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen auf.
Gottfried Sirotek konzertierte in bekannten Konzertreihen, wie Ludwigsburger Schlossfestspiele, Musiksommer zwischen Inn und Salzach, Musik im Pfaffenwinkel ( Wies-kirche und Benediktbeuern ), Kloster Metten, Kloster Schäftlarn und Kloster Andechs, Kammermusikreihe des Bayerischen Staatsorchesters u.v.a.

Gottfried Sirotek ist Kulturföderpreisträger der Stadt Regensburg.

1990 wurde ihm vom Bayerischen Kultusministerium der Titel „Bayerischer Kammermusiker“ verliehen.



Carmen Jauch

Carmen Jauch wurde in Rottweil am Neckar geboren. An der Hochschule für Musik und Theater in München absolvierte sie die Studiengänge Kirchenmusik (A), Konzertfach Orgel und Cembalo, unter anderem bei Martha Schuster, Harald Feller und Christine Schornsheim. Ein weiterführendes Studium im Fach Orgel folgte mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bei Hans-Ola Ericsson in Piteå (Schweden) sowie im Fach Cembalo bei Michael Eberth an der Universität Mozarteum Salzburg. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Marie-Claire Alain, Olivier Latry und Trevor Pinnock.

Von 2007 bis 2009 war sie Organistin und künstlerische Leiterin der internationalen Sommerkonzerte an der deutschen Kirche St. Gertrud in Stockholm. Ihre Konzerttätigkeit als Organistin führte sie schon nach Norwegen, Schweden, Österreich, Italien und Argentinien. Auch als Cembalistin tritt sie regelmäßig solistisch oder als Continuospielerin in Kirchenkonzerten sowie in ungewöhnlichen Besetzungen in verschiedensten Veranstaltungen auf.

Seit Januar 2015 ist Carmen Jauch Kantorin an der Alpirsbacher Klosterkirche, welche bekannt ist durch die 900 Jahre alte Klosteranlage und durch die "fahrende" Winterhalter-Orgelskulptur von 2008. In dieser Funktion organisiert sie u.a. die renommierten Alpirsbacher Klosterkonzerte. Ausserdem ist sie die musikalische Leiterin der weitbekannten Alpirsbacher Kreuzgangkonzerte. Darüberhinaus ist sie als freischaffende Organistin, Cembalistin, Cavierlehrerin tätig.


Stand: 26.06.2017